Blog zum Brennpunkt Gleichstellungsrecht
07.05.2012
Blog rund um das Thema Gleichstellungsrecht
Kristin Rose-Möhring ist Gleichstellungsbeauftragte im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). Außerdem ist sie Mitherausgeberin der Fachzeitschrift „GiP - Gleichstellung in der Praxis“. In diesem Blog schreibt sie nicht nur über rechtliche Themen, sondern auch über die Rolle und das Selbstverständnis einer Gleichstellungsbeauftragten, über Öffentlichkeitsarbeit und Netzwerken und vieles mehr.
Kristin Rose-Möhring | 25.01.2010
rehmBlog
Das Bundesgleichstellungsgesetz verpflichtet alle Beschäftigten, insbesondere die mit Vorgesetzten- und Leitungsaufgaben, die Gleichstellung von Frauen und Männern in allen Aufgabenbereichen zu fördern. Dieses durchgängige Leitprinzip Gender Mainstreaming ist in § 2 festgeschrieben. weiter
Kommentare (3)
Kristin Rose-Möhring | 19.01.2010
rehmBlog
Das Bundesgleichstellungsgesetz schreibt in § 25 vor, dass die Bundesregierung dem Deutschen Bundestag alle vier Jahre einen Erfahrungsbericht vorlegt, der die Situation der Frauen im Vergleich zu der der Männer in den Verwaltungen und Gerichten des Bundes sowie die Anwendung des Gesetzes bilanziert und vorbildhafte Gleichstellungsmaßnahmen einzelner Organisationen besonders hervorhebt. weiter
Kristin Rose-Möhring | 11.01.2010
rehmBlog
Der Anteil der Frauen in der Bundesverwaltung ist hoch. Zu hoch, sagen einige, wenn sich die Prozentzahl langsam den 50 % nähert. Doch zum einen bedeutet unter 50 % immer noch Unterrepräsentanz und zum anderen bekommen wir andere Zahlen, wenn wir nicht nach Köpfen, sondern nach Stellenanteilen zählen. weiter
Kristin Rose-Möhring | 08.01.2010
rehmBlog
Gäbe es ein Unwort des Jahrzehnts – Gender Mainstreaming hätte (leider) gute Chancen, dazu gewählt zu werden. Während es für Otto Normalverbraucher und Ottilie Normalverbraucherin kein Problem zu sein scheint, die Zunge um Worte wie „share holder value“, „Chief Executive Manager“ oder „Human Resource Management“ herumzuschlingen, stößt Gender Mainstreaming auf Missfallen, Ablehnung und den Vorwurf der Unaussprechlichkeit. weiter
Kristin Rose-Möhring | 14.12.2009
rehmBlog
Das Bundesgleichstellungsgesetz spricht an zwei Stellen ausdrücklich von Pflichten der Gleichstellungsbeauftragten: · Die Vortragspflicht in § 20 Abs. 2 S. 1 BGleiG und · die Fortbildungspflicht in § 19 Abs. 3 i.V.m. §10 Abs. 5 BGleiG. weiter
Kommentare (1)
Kristin Rose-Möhring | 08.12.2009
rehmBlog
Wir Gleichstellungsbeauftragte sind Einzelkämpferinnen. Die Erfahrung, alle Fragen mit uns selbst oder bestenfalls mit unserer Stellvertreterin klären zu müssen, machen wir jeden Tag. Einige von uns suchen sich daher eine Verankerung in einer Organisation wie Gewerkschaft, Interessenverband, Standesorganisation oder Partei. Das gibt ein Gefühl der Zugehörigkeit und der gegenseitigen Unterstützung. weiter
Kristin Rose-Möhring | 30.11.2009
rehmBlog
Die Bestellung einer Gleichstellungsbeauftragten nach BGleiG (Bundesgleichstellungsgesetz) erfolgt aus dem Kreis der weiblichen Beschäftigten nach einer Wahl, wobei auch nur die weiblichen Beschäftigten wahlberechtigt sind. Weitere Voraussetzungen gibt es nicht, insbesondere nicht zur beruflichen Qualifikation. weiter
Kristin Rose-Möhring | 23.11.2009
rehmBlog
Vor einiger Zeit wurde die Forderung von Gleichstellungsbeauftragten nach umfassender Beteiligung an Disziplinarverfahren sowohl gegen Frauen als auch Männer mit dem Argument abgeschmettert, bei Disziplinarverfahren handele es sich nicht um Personalmaßnahmen, sondern zunächst um Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Ordnung in der Dienststelle. weiter
Kristin Rose-Möhring | 16.11.2009
rehmBlog
Das Bundesgleichstellungsgesetz legt in § 8 fest, dass bei gleicher Qualifikation und Unterrepräsentanz von Frauen auf der Zielebene vorbehaltlich der Einzelfallprüfung die Frau zu bevorzugen ist. weiter
Kristin Rose-Möhring | 04.11.2009
rehmBlog
Der Koalitionsvertrag für die 17. Legislaturperiode hat zum Thema Gleichstellung einen eigenen Abschnitt, der auch nicht - wie zuletzt 2005 - dem Oberthema Familie unterstellt ist. Im Kapitel „Sozialer Fortschritt durch Zusammenhalt und Solidarität“ heißt es in einem Abschnitt über Frauen in Führungspositionen: „Die Ziele des Bundesgleichstellungsgesetzes und des Bundesgremienbesetzungsgesetzes werden mit Nachdruck verfolgt.“ weiter
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Gender Budgeting
Liebe Leserinnen, liebe Leser,Das Bundesgleichstellungsgesetz verpflichtet alle Beschäftigten, insbesondere die mit Vorgesetzten- und Leitungsaufgaben, die Gleichstellung von Frauen und Männern in allen Aufgabenbereichen zu fördern. Dieses durchgängige Leitprinzip Gender Mainstreaming ist in § 2 festgeschrieben. weiter
Kommentare (3)
Kristin Rose-Möhring | 19.01.2010
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Den 2. BGleiG-Erfahrungsbericht mitgestalten!
Liebe Leserinnen, liebe Leser,Das Bundesgleichstellungsgesetz schreibt in § 25 vor, dass die Bundesregierung dem Deutschen Bundestag alle vier Jahre einen Erfahrungsbericht vorlegt, der die Situation der Frauen im Vergleich zu der der Männer in den Verwaltungen und Gerichten des Bundes sowie die Anwendung des Gesetzes bilanziert und vorbildhafte Gleichstellungsmaßnahmen einzelner Organisationen besonders hervorhebt. weiter
Kristin Rose-Möhring | 11.01.2010
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(Unter)Repräsentanz von Frauen – Optik und echte Teilhabe
Liebe Leserinnen, liebe Leser,Der Anteil der Frauen in der Bundesverwaltung ist hoch. Zu hoch, sagen einige, wenn sich die Prozentzahl langsam den 50 % nähert. Doch zum einen bedeutet unter 50 % immer noch Unterrepräsentanz und zum anderen bekommen wir andere Zahlen, wenn wir nicht nach Köpfen, sondern nach Stellenanteilen zählen. weiter
Kristin Rose-Möhring | 08.01.2010
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Gender Mainstreaming – wirklich unaussprechlich und inhaltsleer?
Liebe Leserinnen, liebe Leser,Gäbe es ein Unwort des Jahrzehnts – Gender Mainstreaming hätte (leider) gute Chancen, dazu gewählt zu werden. Während es für Otto Normalverbraucher und Ottilie Normalverbraucherin kein Problem zu sein scheint, die Zunge um Worte wie „share holder value“, „Chief Executive Manager“ oder „Human Resource Management“ herumzuschlingen, stößt Gender Mainstreaming auf Missfallen, Ablehnung und den Vorwurf der Unaussprechlichkeit. weiter
Kristin Rose-Möhring | 14.12.2009
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Gesetzliche Pflichten für eine weisungsfreie Gleichstellungsbeauftragte?
Liebe Leserinnen, liebe Leser,Das Bundesgleichstellungsgesetz spricht an zwei Stellen ausdrücklich von Pflichten der Gleichstellungsbeauftragten: · Die Vortragspflicht in § 20 Abs. 2 S. 1 BGleiG und · die Fortbildungspflicht in § 19 Abs. 3 i.V.m. §10 Abs. 5 BGleiG. weiter
Kommentare (1)
Kristin Rose-Möhring | 08.12.2009
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Einzelkämpferinnen und Verbündete
Liebe Leserinnen, liebe Leser,Wir Gleichstellungsbeauftragte sind Einzelkämpferinnen. Die Erfahrung, alle Fragen mit uns selbst oder bestenfalls mit unserer Stellvertreterin klären zu müssen, machen wir jeden Tag. Einige von uns suchen sich daher eine Verankerung in einer Organisation wie Gewerkschaft, Interessenverband, Standesorganisation oder Partei. Das gibt ein Gefühl der Zugehörigkeit und der gegenseitigen Unterstützung. weiter
Kristin Rose-Möhring | 30.11.2009
rehmBlog
Was muss eine Gleichstellungsbeauftragte eigentlich können?
Liebe Leserinnen, liebe Leser,Die Bestellung einer Gleichstellungsbeauftragten nach BGleiG (Bundesgleichstellungsgesetz) erfolgt aus dem Kreis der weiblichen Beschäftigten nach einer Wahl, wobei auch nur die weiblichen Beschäftigten wahlberechtigt sind. Weitere Voraussetzungen gibt es nicht, insbesondere nicht zur beruflichen Qualifikation. weiter
Kristin Rose-Möhring | 23.11.2009
rehmBlog
Gleiche disziplinarrechtliche Konsequenzen für vergleichbare dienstliche Vergehen?
Liebe Leserinnen, liebe Leser,Vor einiger Zeit wurde die Forderung von Gleichstellungsbeauftragten nach umfassender Beteiligung an Disziplinarverfahren sowohl gegen Frauen als auch Männer mit dem Argument abgeschmettert, bei Disziplinarverfahren handele es sich nicht um Personalmaßnahmen, sondern zunächst um Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Ordnung in der Dienststelle. weiter
Kristin Rose-Möhring | 16.11.2009
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Das Ammenmärchen von der gleichen Qualifikation
Liebe Leserinnen, liebe Leser,Das Bundesgleichstellungsgesetz legt in § 8 fest, dass bei gleicher Qualifikation und Unterrepräsentanz von Frauen auf der Zielebene vorbehaltlich der Einzelfallprüfung die Frau zu bevorzugen ist. weiter
Kristin Rose-Möhring | 04.11.2009
rehmBlog
Koalitionsvertrag und Gleichstellung
Liebe Leserinnen, liebe Leser,Der Koalitionsvertrag für die 17. Legislaturperiode hat zum Thema Gleichstellung einen eigenen Abschnitt, der auch nicht - wie zuletzt 2005 - dem Oberthema Familie unterstellt ist. Im Kapitel „Sozialer Fortschritt durch Zusammenhalt und Solidarität“ heißt es in einem Abschnitt über Frauen in Führungspositionen: „Die Ziele des Bundesgleichstellungsgesetzes und des Bundesgremienbesetzungsgesetzes werden mit Nachdruck verfolgt.“ weiter

