Dienstag, 22. Mai 2012

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25.10.2011 | Downloadbeitrag

Mehr Geschlechtergerechtigkeit bei der Pflege von Angehörigen


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Mehr Geschlechtergerechtigkeit bei der Pflege von Angehörigen

Die Pflege alter und auf Unterstützung angewiesener Menschen in Deutschland kann nur gesichert werden, wenn die hier zu leistenden Aufgaben gerecht zwischen Männern und Frauen verteilt werden. So lautet die Forderung vom Bundesverband Evangelische Frauen in Deutschland e.V. und der Männerarbeit der Evangelischen Kirche in Deutschland.

 

Bei der Pflege von Angehörigen zu Hause herrscht noch immer ein traditionelles Geschlechterbild vor. In der realen Familiensituation sind es vor allem Ehefrauen, Töchter oder Schwiegertöchter, die alte und kranke Familienangehörige pflegen. Der Bundesverband Evangelische Frauen in Deutschland e.V. (EFiD) und die Männerarbeit der Evangelischen Kirche in Deutschland (Männerarbeit der EKD) fordern in einem Positionspapier daher eine geschlechtergerechte Zukunft der häuslichen Pflege.

 

Die Betreuung im häuslichen Bereich werde auch künftig eine tragende Säule in der Versorgung älterer Menschen sein. Neu zu schaffende gesetzliche Rahmenbedingungen sollten deshalb gewährleisten, dass Pflege und Erwerbsarbeit ohne Einkommensverluste vereinbart werden können, betonen EFiD und Männerarbeit der EKD. Alle Maßnahmen müssten darauf zielen, die bisher vor allem von Frauen übernommene Pflegeverantwortung gerecht zwischen den Geschlechtern zu verteilen. Auch solle sich die gesellschaftliche Wertschätzung der Pflegearbeit äußern, indem Rentenansprüche, Versicherungsschutz und Aufwandsentschädigungen für pflegende Angehörige realisiert werden könnten.

 

Quelle: frauennrw.de, 23.9.2011

 

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