Personalmanagement im öfftl. Sektor
PöS: Meine Personalthemen in der ersten Reihe.
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+++ Dipl. Finanzwirt Joachim Hagemann, Städt. Verwaltungsdirektor und Bereichsleiter „Personalbetreuung“ im Personal- und Organisationsamt der Stadt Dortmund ist überzeugt: Sein Fazit: „Von der Praxis für die Praxis“. Lesen Sie hier mehr zu seiner Meinung zum PöS-Startpaket. +++ |
Erfolgreiches Personalmanagement hat viele Facetten. Bei PöS finden Sie alle! Modernes Personalmanagement bedeutet, mit der Ressource Personal so umzugehen, dass die Ziele der jeweiligen Behörde oder Kommunalverwaltung erreicht und dabei zugleich die Bedürfnisse der Beschäftigten angemessen berücksichtigt werden.
Leider ist es nicht einfach, sich vernünftig über Themen aus dem Bereich Personalmanagement zu informieren. Entweder stößt man auf wissenschaftliche Publikationen mit unverständlichem Fachchinesisch aus dem Elfenbeinturm oder auf eine Ratgeberliteratur, die mit Banalitäten langweilt. Auch Berater helfen häufig nicht weiter, weil ihnen in der Regel der Bezug zur Praxis unter den besonderen Rahmenbedingungen des öffentlichen Sektors fehlt.
Rund 4,5 Millionen Beschäftigte im öffentlichen Dienst müssen angeworben, ausgewählt, qualifiziert, beurteilt, geführt, entlohnt und freigestellt werden. Die neue Reihe PöS hilft Ihnen dabei und beantwortet zu sieben wichtigen Themenbereichen alle Fragen rund um ein modernes Personalmanagement klar und präzise.
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Buchrezension zum PÖS-Startpaket - Band 1 und Band 2
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Buchrezension zum PÖS-Startpaket - Band 1 und Band 2
PöS – Personalmanagement im öffentlichen Sektor
Band 1
Anonymisierte Bewerbungen
Ein Konzept zur objektiveren und besseren Personalauswahl
von Gerhard Gros
Der Rehm-Verlag hat einmal mehr ein aktuelles Thema der Personalarbeit aufgegriffen, das nicht nur die freie Wirtschaft, sondern vor allem auch Verwaltungen und Betriebe im öffentlichen Sektor beschäftigt. Die Veröffentlichung des Berichtes über das Pilotprojekt „Anonymisierte Bewerbungsverfahren“, das von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes initiiert wurde, zeigt auf, dass wir uns in der öffentlichen Verwaltung diesem Thema stellen müssen.
Der Herausgeber der neuen Reihe, Prof. Dr. Andreas Gourmelon, hat eine glückliche Hand bei der Auswahl der Autoren bewiesen. Gerhard Gros hat ein „Anwendungshandbuch“ entwickelt, das nicht nur in Großstadtverwaltungen, sondern auch in kleineren und mittleren Verwaltungen einsetzbar ist. Dabei bestechen die praktischen Tipps für die Vorauswahl mit anonymisierten Bewerbungen. Häufig scheitert die Einführung von Bewerbungs-Management-Systemen an der Kostenfrage. Auch hier zeigt der Autor Lösungsmöglichkeiten auf, die mit den Bordmitteln unserer EDV-Abteilungen umgesetzt werden können.
Besonders sorgfältig sollten die Bewerbungsformulare erarbeitet werden. Hierzu enthält der Band ein Musterformular für Ausbildungsplatzbewerber/innen und Beamtenanwärter/innen, das auch für andere Bewerbungsverfahren Verwendung finden kann. Dabei wurden die rechtlichen Rahmenbedingungen beispielhaft an Hand der für das Land NRW geltenden Gesetze und Verordnungen ausführlich dargelegt.
Fazit: Von der Praxis für die Praxis. Gerhard Gros gibt viele Anregungen, wie der von Art. 33 Grundgesetz vorgegebene Grundsatz der Bestenauslese mittels anonymisierten Bewerbungsverfahren umgesetzt werden kann. Eine, wenn auch nicht bewusst vorgenommene, Vorauswahl nach Kriterien, die in der Person der Bewerber/innen liegen, wird weitgehend vermieden, was die Chancengleichheit gleichzeitig erhöht.
Ich kann der Fachpraxis nur empfehlen, den aufgezeigten Weg zu beschreiten und anonymisierte Bewerbungsverfahren einzuführen. Der vorliegende Band aus der Reihe PöS-Personalmanagement im öffentlichen Sektor bietet hierfür einen optimalen Einstieg.
Band 2
Personalmarketing im öffentlichen Sektor
Was man vom Angler, Köder und Fisch lernen kann
von Ingmar Behrens und Claudia Zempel
Wenn wir Personalfachleute in den öffentlichen Verwaltungen fragen, werden sie uns antworten: „Natürlich haben wir ein Konzept zur Nachwuchsgewinnung. Wir machen Informationsveranstaltungen in Schulen. In jedem Frühjahr sind wir bei der Berufsberatung und stellen unsere Ausbildungsplätze vor.“
Was in der Regel fehlt ist ein Gesamtkonzept für das Personalmarketing. Diese Lücke schließt der vorliegende Band.
Trotz der schwierigen Finanzsituation in vielen Kommunen, dürfen die Dienstleistungsangebote für die Bürgerinnen und Bürger nicht dem Spardiktat zum Opfer fallen. Mit Blick auf die demografische Entwicklung ist die Nachwuchsgewinnung prioritär. Qualifiziertes Personal ist noch immer die wichtigste Ressource der Verwaltungen. Lücken, die jetzt nicht geschlossen werden, sind in der Zukunft bei rückläufigen Schulabgängerzahlen und bei starker Konkurrenz durch die Privatwirtschaft, Versicherungen und Banken kaum noch zu verhindern. Diese Entwicklung haben die Autoren nachdrücklich aufgezeigt.
Vor diesem Hintergrund überzeugt der Ansatz, ein Personalmarketingkonzept aufzustellen und einzuführen. Der dazu entwickelte Masterplan gibt wertvolle Tipps zur Vorgehensweise, die jede Verwaltung auf ihre Bedürfnisse hin anpassen kann..
Wir dürfen auf die weiteren Bände der Reihe gespannt sein.
Dipl. Finanzwirt Joachim Hagemann,Städt. Verwaltungsdirektor und Bereichsleiter
„Personalbetreuung“ im Personal- und Organisationsamt der Stadt Dortmund


