| Beamtenrecht |
Nachwuchssorgen im öffentlichen Dienst? |
| Informationen | Nachricht | |||
|
Autor: claudia luz Geschrieben am: Donnerstag den 17.09.2009 |
claudia luzLiebe Leserinnen und Leser, |
|||
|
Autor: Michael Aue Geschrieben am: Montag den 16.11.2009 |
Antwort Michael AueSolange wir uns keine anderen Argumente als den "sicheren Arbeitsplatz" zur Werbung für den attraktiven Arbeitgeber Öffentlicher Dienst einfallen lassen werden wir nicht nur bei der Suche nach Nachwuchskräften stets 2. Sieger sein. Auch bei der Bindung der vorhandenen Mitarbeiter wird uns in bestimmten Berufen der freie Markt das Heft des Handelns aus der Hand nehmen. Eine Arbeitsgruppe verschiedener Städte und Landkreise in Schleswig-Holstein hat sich zu diesem Thema zu einer hochinteressanten gemeinsamen Personalmarketing-Strategie entschlossen (demnächst unter www.berufe-sh.de zu besichtigen). Das ist meiner Ansicht nach ein richtiger Schritt auf dem Weg, moderne Stadtverwaltungen als attraktive Arbeitgeber zu präsentieren. Darüberhinaus werden alle öffentlichen Arbeitgeber gefordert sein, den wenig attraktiven Tarif- und Besoldungsstrukturen andere interessante Aspekte ( Familienfreundlichkeit bei den Arbeitszeiten, Kinderbetreuung,Fortbildung etc.) für die Wahl des Arbeitsplatzes künftig mit mehr Aufmerksamkeit zu bedenken. Michael Aue Personalleiter Stadtverwaltung Rottweil |
|||
|
Autor: zempel Geschrieben am: Mittwoch den 09.12.2009 |
Antwort zempelIn der Tat ist der sichere Arbeitsplatz für kommunale Arbeitgeber das kleinste Problem. Die alte Übung Personal "nur" zu verwalten, weil es "eh schon da" ist, funktioniert eben nicht mehr. Dafür ist der Kuchen mittlerweile sehr klein. Bei der Frage attraktiver Arbeitgeber Kommune ist es sicher sinnvoll gemeinsam Strategien zu überlegen - ohne Aufgabe der eigenen Schwerpunkte und Stärken. Warum muss Kommune hier das Rad jeweils selbst erfinden? Das Voneinander Lernen und das Schauen über den Tellerrand sollten aus meiner Sicht dazu führen, dass eine einheitliche Marke Arbeitgeber Stadt/Gemeinde/Kreis im Wettbewerb stärker wird und auch den Mehrwert der kommunalen Vielfalt und Tätigkeit vermittelt. Ist es nicht die Gemeinwohlorientierung, die Sinnhaftigkeit der Arbeit für wesentliche staatliche Aufgaben zu stehen, die Mitarbeiter motiviert? Darüberhinaus sind die weiteren Vorteile der kommunalen Arbeit tatsächlich vielfältig - nur keiner redet darüber! Hier muss unser Weg viel stärker danach ausgerichtet sein, die Gemeinsamkeit zu kommunizieren und nicht auf die Konkurrenz zu schielen. Die ist doch eh schon da!
Claudia Zempel, Dezernentin beim Städteverband Schleswig-Holstein |
|||


Moderiert von:
Nachwuchssorgen im öffentlichen Dienst?