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Blog: Gleichstellungsfragen

Unser Blog rund um das Thema Gleichstellung

Kristin Rose-Möhring ist Gleichstellungsbeauftragte im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). In diesem Blog schreibt sie nicht nur über rechtliche Themen, sondern auch über die Rolle und das Selbstverständnis einer Gleichstellungsbeauftragten, über Öffentlichkeitsarbeit und Netzwerken und vieles mehr.

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Kristin Rose-Möhring
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09.10.2017
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Das BMI als Bremser für das BGleiG – Teil II: Die Behinderung einer BGleiG-konformen beruflichen Entwicklung von Gleichstellungsbeauftragten

Aufgaben, Rechte und Pflichten einer Gleichstellungsbeauftragten in einer Bundesbehörde sind in einem eigenen Gesetz geregelt, dem Bundesgleichstellungsgesetz (BGleiG). Die Gleichstellungsbeauftragte ist dem Gesetz nach unabhängig und weisungsfrei. Das Bundesverwaltungsgericht hat sie als Sachwalterin der im BGleiG festgelegten Ziele definiert. Das macht ihre dienstliche Stellung exponiert und sie erhält nicht nur Zuspruch und Unterstützung, sondern ist auch Anfeindungen ausgesetzt und wird gelegentlich als lästig empfunden.

18.09.2017
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Das BMI als Bremser für das BGleiG – Teil I: Die Aushebelung der Wirkung von Frauenförderung nach § 8 BGleiG

Ein ganz wesentliches Werkzeug, Frauen im beruflichen Fortkommen zu fördern und damit strukturelle Benachteiligungen auszugleichen, ist der § 8 BGleiG. Danach sind bei gleicher Qualifikation und Unterrepräsentanz auf der Zielebene Frauen bevorzugt zu berücksichtigen.

28.08.2017
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Die Aufgabenbeschreibung der Gleichstellungsbeauftragten

In § 28 Abs. 3 Satz 5 BGleiG heißt es: „Die Dienststellen haben der Gleichstellungsbeauftragten auf deren Antrag hin eine Aufgabenbeschreibung als Nachweis über ihre Tätigkeit als Gleichstellungsbeauftragte zu erteilen.“

17.07.2017
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Stolpersteine für die berufliche Entwicklung einer Gleichstellungsbeauftragten

Eine gewählte Gleichstellungsbeauftragte nach BGleiG darf in ihrer beruflichen Entwicklung keine Vor- oder Nachteile erfahren. Zurzeit besteht aber die Gefahr, dass langjähriges Ausüben des Amtes in eine berufliche Sackgasse führt. Die schon in meinem letzten Beitrag vom 10.7.2017 angesprochene AVV (Allgemeine Verwaltungsvorschrift) zur BLV (Bundeslaufbahnverordnung) bemüht sich, auch in der beabsichtigten Neufassung ihren Beitrag dazu zu leisten.

10.07.2017
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Ein neues Kapitel in der Männerförderung

Die Allgemeine Verwaltungsvorschrift (AVV) zur Bundeslaufbahnverordnung (BLV) soll nach dem Willen des Bundesinnenministeriums (BMI) geändert werden. Betroffen sind auch gleichstellungsspezifische Aspekte.

26.06.2017
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Schwestern von gestern (19): Jane Austen

In diesem Jahr, genauer am 18. Juli begeht das Vereinigte Königreich den 200. Todestag einer seiner größten Schriftsteller/innen (Männer wie Shakespeare– so er denn wirklich der Autor der ihm zugeschriebenen Werke ist – Lewis Carol, C. S. Lewis und Charles Dickens inklusive)1.

15.05.2017
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Fragen Sie Ihr Bundesministerium!

Als Gleichstellungsbeauftragte im Bereich des BGleiG haben Sie das Recht, sich mit Fragen von grundsätzlicher Bedeutung, insbesondere zur Auslegung des Gesetzes direkt an das zuständige Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zu wenden. Nach dem neuen § 35 BGleiG neue Fassung von 2015 ist das Ministerium gehalten, Ihnen innerhalb eines Monats zu antworten, und neuerdings steht das Fragerecht auch allen stellvertretenden Gleichstellungsbeauftragten selbstständig zu.

24.04.2017
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Teilnahme der Gleichstellungsbeauftragten an einer Führungsklausur

Die Gleichstellungsbeauftragte hat das Recht zur Teilnahme an Führungsklausuren ihrer Dienststelle. Diese Erkenntnis ist noch nicht zu allen Dienststellen vorgedrungen. Und oft sind auch die Neuen im Amt der Gleichstellungsbeauftragten überrascht, sehen sie sich doch nicht unbedingt als Führungskraft. Aber auch die erfahrenen Gleichstellungsbeauftragten wären überrascht, wie oft solche Veranstaltungen stattfinden und was dort alles besprochen wird. Und wie oft werden Sie eingeladen? Doch eher selten.

03.04.2017
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Die Frauen der Babyboomer-Jahrgänge - der verborgene Schatz in unseren Behörden?

In den Jahren 1958 bis 1968 wurden in Deutschland die sogenannten Babyboomer-Jahrgänge geboren. 1964 war der geburtenreichste Jahrgang mit 1,36 Millionen Neugeborenen. Heute leben in Deutschland etwa 6,5 Millionen Frauen, die zwischen 1958 und 1968 geboren wurden. Diese Frauen sind also nun zwischen 49 und 59 Jahre alt. Auch in unseren Behörden finden sich die sogenannten Babyboomer-Jahrgänge.

13.03.2017
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Überzogene Gleichmacherei?

Das kommende „Gesetz zur Förderung der Transparenz von Entgeltstrukturen“ (Entgelttransparenzgesetz) hat mit seinen Maßnahmen zur Lohntransparenz eine neue öffentliche Diskussion ausgelöst. Im Prinzip besagt das Gesetz, dass Frauen in der privaten Wirtschaft - und übertragen auch auf den öffentlichen Dienst - einen Anspruch darauf erhalten zu erfahren, wieviel Männer für vergleichbare Arbeit mehr verdienen.

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